Mitgliederversammlung des Dachverbands der Frauenlisten in Baden-Württemberg

Pressetext von Hauptversammlung und KI-Vortrag von Frau Judith Armbruster

Zur Mitgliederversammlung des Dachverbands der Frauenlisten in Baden-Württemberg hatte die Frauenliste Walddorfhäslach eingeladen. Neben Vertreterinnen der Listen aus Gruibingen, Herrenberg, Langenbrettach, Renningen, Seewald, und „Frauen in den Kreistag“ im Landkreis Freudenstadt freute sich die Präsidentin des Dachverbands, Claudia Musse, über die zahlreiche Anwesenheit der Walddorfhäslacher Frauen.

Nach den üblichen Regularien, bei den der gesamte Vorstand sowie die Schatzmeisterin einstimmig entlastet wurden, fanden die Wahlen statt, die den letztes Jahr gewählten Vorstand für ein weiteres Jahr bestätigten. Aktuell sind 13 Frauenlisten aus Baden-Württemberg Mitglied im Dachverband, der weiterhin mit neuen Listen im Gespräch ist und weiterwachsen möchte. Der Dachverband wird im Oktober 2026 den alle zwei Jahre stattfindenden Bundeskongress der Frauenlisten in der Region Stuttgart ausrichten. Die Planung ist ein Gemeinschaftsprojekt aktiver Listen in Baden-Württemberg, da sich die Listenfrauen einig sind, dass der Dachverband und der Bundeskongress ein wichtiger Zusammenschluss zum Informationsaustausch und Netzwerken sind.

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung referierte Judith Armbruster von der Evang. Landeskirche Württemberg und Hessen-Nassau im Rahmen des 25-jährigen Jubiläums der Frauenliste Walddorfhäslach über das Thema Künstliche Intelligenz. Unter dem Motto „Neugier lohnt sich: Orientierung und praktische Ideen für den Umgang mit KI“ riet sie den Frauen von heute das Beherrschen der Künstlichen Intelligenz und das aktive Nutzen im Alltag als Voraussetzung dafür, die Zukunft von morgen mitgestalten zu können. Die Referentin hob hervor, dass KI nicht mehr weg geht, uns alle betrifft und unser Leben und unsere Arbeit verändert und verändern wird. Sie liefert uns Vorschläge, aber wir bleiben dafür verantwortlich, weil die KI nicht objektiv ist, nicht logisch denkt und nicht empathisch ist. Sie ist wie ein*e Partner*in, mit der man sich austauscht und im Feedbackprozess steht. Judith Armbruster gab zum Schluss dem gespannt lauschenden Publikum den Rat mit „Was auch immer KI macht, sei Mensch, sei du selbst!“.